Die Kosmetikindustrie verspricht ewige Jugend und Schönheit. Der Markt wird überschwemmt mit immer neuen Anti-Aging-Cremes, Peelings und verführerischen Düften. Doch kaum einer weiß: Viele Menschen erkranken durch das skrupellose Milliardengeschäft mit der Schönheit.
Gerade in Kinderkosmetik aus China werden häufig giftige Chemikalien gefunden.
Viele greifen deshalb zu Naturkosmetika. Das Angebot wächst von Jahr zu Jahr. Doch was steckt tatsächlich in Naturkosmetik? die storymacht sich auf die Suche und findet Menschen, die durch Schminke nicht jünger und schöner, sondern krank und berufsunfähig geworden sind und forscht nach den Ursachen.
Die Autorin Inge Altemeier findet in China giftige Kinderkosmetik für den deutschen Markt.
Verbraucherschützer sind überfordert: Rund 8.500 verschiedene Inhaltsstoffe können in kosmetischen Produkten stecken, und viele wurden noch nicht ausreichend erforscht. Häufig verbergen sich in Kosmetika Gifte, die unfruchtbar machen und sogar Krebs auslösen können. Besonders fatal: Gerade in Kinderkosmetik aus China werden häufig giftige Chemikalien gefunden.
Bei der Henna-Produktion in Indien arbeiten häufig Kinder.
Die Autoren reisen für die story in die schmutzige Welt der Schönheit und des Etikettenschwindels. Sie deckt unter anderem in Indien Kinderarbeit bei der Henna-Produktion auf und erfährt in China, dass für Lippenstifte dieselben Chemikalien wie für Wandfarben eingesetzt werden.
Die Kraft und Macht des Wassers, sehenswert. Hörenswert. Wissenswert. Emoto und mehr …
Wasser und Mensch:
- Wasser ist der Temperaturregler des menschlichen Körpers.
- Wasser hat die Funktion des Energie- und Informationsträgers
- Wasser sorgt für Druckausgleich zwischen Zellen und Gewebe
- Wasser dient uns im Verdauungstrakt als Quellmittel.
- Wasser transportiert unsere Stoffwechselprodukte ab
- Wasser befeuchtet unsere Augen und Atemwege
- Wasser bietet Schutz für das Kind im Mutterleib.
- Wasser ist Hauptbestandteil unseres Blutes, der Lymphflüssigkeit und der Zwischenzellflüssigkeit.
Die Fähigkeit des Wassers, Informationen aufzunehmen, ist für lebende Organismen von besonderer Bedeutung: Zum einen fungiert Wasser als Informationsvermittler im Organismus selbst (Resch/Gutmann), zum anderen werden lebenswichtige Informationen von außen über das Wasser in den Stoffwechselprozess eingegliedert.
Wasser ist der Beginn allen Lebens. Fast alle Mythen der Schöpfung beginnen mit dem Entstehen des Lebens und der Erde aus dem Urwasser.
Wasser von exzellenter Qualität und in der richtigen Menge getrunken hat eine sehr große Bedeutung für unsere Gesundheit. Dieser Vortrag zeigt, wie Sie Wasser und die für Sie optimale Ernährung einsetzen können, um Ihre Gesundheit zu fördern. Was bewirkt die Orientierung an der 5-Elemente-Ernährung? Wie lege ich meinen Ernährungstyp fest? Was bewirkt tierisches Eiweiß? Wie wird Wasser gewonnen? Wie kann es aufbereitet /energetisiert werden?
… schon vor 10 Jahren warnte die Weltbank, dass Kriege bald nicht mehr um Rohstoffe wie Erdöl, sondern um Wasser geführt werden. Denn Wasser ist vielerorts knapp….
Die Erdoberfläche besteht zu drei Vierteln aus Wasser – doch nur 2,6 Prozent davon sind Trinkwasser. Anlangen zur Entsalzung des reichlich vorhandenen Meerwassers könnten viele Länder vor Wasserknappheit schützen. Ihr Nachteil: Sie brauchen große Mengen an Energie.
Umgeben von Wasser – und doch am Verdursten: Das größte Problem der Seeleute war schon immer, dass der Mensch mit Meerwasser nicht seinen Durst löschen kann. Ganz im Gegenteil trocknet Salzwasser den Körper noch zusätzlich aus. Schon im 17. Jahrhundert kochten daher japanische Seefahrer das Meerwasser, um den Dampf zu trinkbarem Süßwasser kondensieren zu lassen.
Wenig Trinkwasser auf dem Blauen Planeten
Dabei ist auf Anhieb erstaunlich, dass auf der Welt überhaupt Wasserknappheit herrscht. Aus dem All wirkt die Erde blau, da drei Viertel ihrer Oberfläche aus Wasser bestehen. Im Wasser der Urozeane ist das erste Leben entstanden, und ohne Wasser wäre Leben hier nicht denkbar. Doch schon vor 10 Jahren warnte die Weltbank, dass Kriege bald nicht mehr um Rohstoffe wie Erdöl, sondern um Wasser geführt werden. Denn Wasser ist vielerorts knapp.
Nicht mehr als ein Schnapsglas
Nur 2,6 Prozent der Wasservorräte bestehen aus Süßwasser. Von diesen 2,6 Prozent wiederum sind gut zwei Drittel zu Eis und Schnee gefroren. Der Rest ist fast ausschließlich schwer nutzbares Grundwasser. Seen, Flüsse, Sümpfe und das in der Atmosphäre und allen Organismen enthaltene Süßwasser machen zusammen weniger als ein halbes Prozent des Süßwassers auf der Erde aus. Ein Beispiel zum Größenverhältnis: Wenn eine 150-Liter-Badewanne dem gesamten Wasservorrat der Erde entspricht, passt der für den Menschen nutzbare Süßwasseranteil in ein Schnapsglas (0,02 Liter).
WEITERLESEN … hochspannend auch auf der Seite DIE KLARE LÖSUNG
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Technik: Meerwasser-Entsalzung – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/schule/dossiers/nachhaltigkeit/umwelt/tid-12916/technik-meerwasser-entsalzung_aid_356651.html
Hintergründe unbekannt…. E-Smog , muss in Verbindung mit Mykotoxinen aus dem Darm diskutiert werden dürfen. Die Zunahme der Allergien seit der massiven Zunahme des Elektrosmogs seit ca. 1990 ist zu offensichtlich. Zusätzlich der routinemässige Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft …, und ANTIBIOTIKA sind modifizierte Mykotoxine ! , Nahrungsmittel- Zusatz-Stoffe …, vermehrte Histamin-Freisetzung, HISTAMIN, DIREKTE RESONANZEN ?
Verschiedene Alkoholika (z.B. Rotwein, Bier, Sekt)
Obst und Gemüse wie Zitrusfrüchte, Kiwi, Erdbeere, Sauerkraut, Aubergine
Essig
Backhefe, Sauerteig, und Backferment (letzteres weniger, wenn es hefefrei ist)
Nüsse, vor allem zu lange gelagerte Nüsse. Diese können zudem Schwarzschimmelpilz belastet ein, was wiederum zu allergischen Reaktionen führen kann.
Histamin kann im Blut und Urin bestimmt werden, sowie das Enzym, welches Histamin abbaut (Diaminoxydase genannt). Bei zu hohen Histaminwerten oder Diaminoxydasemangel kann es sinnvoll sein, neben den z.B. Nahrungsmitteln, welche sofortallergische oder zeitverzögert auftretende Immunreaktionen verursachen, für eine gewisse Zeit aus dem Speiseplan zu eliminieren.
(vor Kurzem in “Amino Sweet” umbenannt) Von Martin Becker
Aspartam ist es eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals als “Lebensmittel” auf die Menschheit losgelassen worden ist. Würden Sie freiwillig ein Glas Methanol oder Formalin trinken? Ziemlich sicher nicht. Warum? Weil es zum sofortigen Tod führt! Trinken Sie stattdessen lieber eine Coke-Light? Oder kauen Sie ein Orbit ohne Zucker? Geben Sie ihren Kindern wegen der Kariesgefahr lieber eine Coke-Light statt einer normalen Cola?
Im allgemeinen verursachen Nahrungsmittelzusätze keine Hirnschäden, Kopfschmerzen, der Multiplen Sklerose (MS) ähnliche Symptome, Epilepsie, Parkinson’sche Krankheit, Alzheimer, Stimmungswechsel, Hautwucherungen, Blindheit, Hirntumore, Umnachtung und Depressionen oder beschädigen das Kurzzeitgedächtnis oder die Intelligenz. Aspartam verursacht das und noch ca. 90 weitere, durch Langzeituntersuchungen bestätigte Symptome. Sie glauben es nicht? Lesen sie weiter! http://www.wahrheitssuche.org/aspartam.htmlQuelle FDA (USA) , und die istnicht zimperlich.
Noch immer wird die umstrittene Substanz Glutamat als sogenannter “Geschmacksverstärker” in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt, obwohl es sich hierbei um einen der schwersten Gehirnzerstörer handelt, der in Schweden daher seit langem in Babynahrung verboten ist.
“Geschmacksverstärker” sind keine Gewürze, sondern Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.
Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut-Hirnschranke zum Teil problemlos überwinden. LESEN SIE WEITER … http://www.wahrheitssuche.org/glutamat.html
Der “Geschmacksverstärker” Glutamat ist eine Glutaminsäureverbindung, die, wie andere Rauschgifte auch, im Gehirn mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gerät solch eine Substanz in den Blutkreislauf, so ergibt sich im Gehirn eine ähnliche Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Salzwasser oder Ähnlichem übergossen würde. Überall im Subsystem eines betroffenen Neurotransmitters entstehen Kurzschlüsse und damit Störimpulse, die die Datenverarbeitung ins Chaos stürzen.
So kann man sich davor schützen:
Beim Einkauf von Nahrungsmitteln sollte man IMMER die Inhaltsangabe lesen:
Man kaufe nichts mit Glutamat, Geschmacksverstärker oder E-Nummern der 600er-Serie (auch “E605″ ist ein Nervengift), Kaliumglutamat, Calciumglutamat, oder Glutaminsäure.
Guanylat wirkt noch eine Zehnerpotenz stärker als Glutamat – Finger weg!
Man kaufe nichts, was mit “Würz-” beginnt oder so etwas enthält. (Würze, Würzsalz, Würzsoße, Würzstoff, Würzmittel etc. Auch Sojasoße ist “Würze”. “Würze” ist eine beliebige Substanz zur geschmacklichen Aufpeppung – normalerweise glutamathaltig. Da “Würze” als Synonym für Geschmacksverstärker stehen, muss auf Würzsoßen dieser nicht extra ausgewiesen sein.
Man kaufe keine Fertignahrung uneindeutiger Zusammensetzung. Die Inhaltsstoffe von Zutaten müssen nämlich nicht genannt sein. (“Mit Pizzasoße”,”mit Salamischeiben”,”mit Ketchup” usw. – hier kann alles mögliche drin sein).
Umweltfreundliche Verpackung, die gar nicht umweltfreundlich ist, Bio-Creme ohne Bio oder Fehlinformationen zu Elektrogeräten: In manchen Werbekampagnen wird das Blaue vom Himmel herunter gelogen. Die unglaublichsten darunter haben wir hier gesammelt. Von Internet-Flatrate bis Bio-Hautcreme: Werbelügen gehören zum Alltag (Bild: ddp images)Danone: Von wegen umweltfreundlich
Ganz besonders umweltfreundlich sollen die Joghurtbecher der Marke Activia sein, da sie aus Biokunststoff bestehen. Was Danone jedoch in der Werbung nicht erwähnt: der Kunststoff enthält Genmais. Wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) berichtet, stammt das Rohmaterial für die Becher aus einer amerikanischen Produktionsanlage, in der so genanntes PLA-Granulat aus Mais hergestellt wird. Doch dafür wird nicht nur herkömmlicher Mais verwendet, sondern auch gentechnisch modifizierter. Zudem seien die Becher nicht recyclefähig und würden in der Regel verbrannt.
Plastikmüll ist ein weltweites Problem und gefährdet in zunehmendem Maße unsere Meere und Küsten. Von den jährlich bis zu 240 Millionen Tonnen produziertem Plastik landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen mehr als 6,4 Millionen Tonnen Müll in den Ozeanen. Auf jedem Quadratkilometer der Wasseroberfläche treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe. Diese machen jedoch nur 15 Prozent des Mülls aus, mehr als 70 Prozent sinkt auf den Meeresboden und bleibt unserem Auge verborgen, weitere 15 Prozent werden an den Küsten angespült – was wir sehen ist also nur die Spitze des Eisbergs. Plastik ist im Meer nahezu unvergänglich, es zersetzt sich langsam über Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte und gibt so nach und nach kleinere Bruchstücke und Giftstoffe an die Umgebung ab.
Doch nicht nur physische Gefahren lauern auf die Meeresbewohner. Jüngste Arbeiten japanischer Forscher zeigten, dass bei den Zersetzungsprozessen gefährliche Chemikalien wie Bisphenol A, Phtalate oder Styrolverbindungen freigesetzt werden, die sich in der Nahrungskette anreichern und nachhaltig das Erbgut und den Hormonhaushalt mariner Lebewesen beeinflussen können. Auch sind in der Langzeitfolge schädliche Auswirkungen auf den Menschen nicht auszuschließen. BPA steht in dem Verdacht als potentes Östrogen bereits in geringen Dosen zu Fehlgeburten und anderen Fortpflanzungsstörungen zu führen.
In Europa werden Jahr für Jahr etwa 60 Millionen Tonnen Plastik produziert. 60.000.000.000 Kilo nur als Verpackungsmaterial, die weltweiten Zahlen kann man nur annähernd hochrechnen…
In Europa werden Jahr für Jahr etwa 60 Millionen Tonnen Plastik produziert. Ganz selbstverständlich werden die meisten Kunststoffprodukte nach einmaligem Gebrauch entsorgt. Ein Großteil des Plastikmülls im Meer kommt vom Land, Hochwasser und Flüsse tragen den schwimmenden Müll dann in die Ozeane. Daneben spielen die Einträge aus der Schifffahrt, der Fischerei und der Offshore-Industrie eine entscheidende Rolle. Auf diesem Weg gelangen Jahr für Jahr mehr als 20.000 Tonnen der tödlichen Fracht in die Nordsee.
Jeder von uns kann helfen, die Meere sauberer zu machen – Meeresschutz fängt zu Hause an. Unser Konsum- und Wegwerfverhalten kann helfen, das Überleben der vielfältigen Meereswelt zu sichern.
Die Überbleibsel unserer zivilisierten Wegwerfgesellschaft kosten jedes Jahr Zehntausende von Meerestieren das Leben und gefährden die faszinierende Unterwasserwelt. Es gibt Meeresregionen in denen sich heute sechsmal mehr Plastik als Plankton im Wasser befindet. Seevögel verhungern mit vollen Mägen, da Plastik den Verdauungsapparat verstopft, Wale und Delfine, aber auch Schildkröten, verfangen sich in alten Fischernetzen, ertrinken oder erleiden schwere Verletzungen bei Befreiungsversuchen. Ein besonderes Phänomen sind die sogenannten Müllstrudel. Hydrographische Wirbel sammeln hier gigantische Müllteppiche an. Der wohl bekannteste ist der „Great Pacific Garbage Patch“ im Nordpazifik, der inzwischen die Größe Mitteleuropas erreicht hat.
Von Deck aus sieht die Bucht traumhaft schön aus. Das Wasser ist sauber, die Pinien leuchten sattgrün vom Ufer herüber, Zikaden zirpen in den Zweigen, über allem spannt sich ein sanftblauer Himmel. Setzt man jedoch mit dem Dingi zum Ufer über und macht drei Schritte in das Dickicht des Waldes, landet man oft in einer Müllhalde.
Plastikmüll in den Ozeanen ist ein international bekanntes Umweltproblem. Plastikteile und deren Zersetzungsprodukte sammeln sich insbesondere in einigen Strömungswirbeln an und führen zu einer erheblichen Verdichtung in manchen Meeresregionen. Dem Nordpazifikwirbel (North Pacific Gyre) hat dieses Phänomen den Beinamen „Great Pacific Garbage Patch“ eingebracht. Das Phänomen wurde 1997 erstmals beschrieben: Einem neuen Atlas der Ozeane zufolge sind nur noch vier Prozent der Weltmeere von den Folgen menschlichen Handelns unberührt.
Die Umweltsituation stellt sich bedrohlich dar. Schlagworte wie Treibhauseffekt, Klimawandel, CO2-Ausstoß, Luftverschmutzung, Waldsterben, Versteppung von Landschaften, Abholzung tropischer Regenwälder, Müllberge, Ozonloch, Gewässer-Verschmutzung, Vergiftung von Böden in der Natur, saurer Regen, Artensterben, Grundwasserverschmutzungen, Smogalarm, Tschernobyl und Fukushima oder die ungelöste Endlagerung von Atommüll sowie allgemeiner Raubbau an nicht erneuerbaren Rohstoffen sind heute in aller Munde.
Der Traum vom unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstum und ein triumphierender Fortschrittsglaube scheinen in eine tiefe Krise geraten zu sein. Wann ist die Belastungsgrenze der Erde erreicht und wie groß ist der Wert der Natur tatsächlich?
Der größte Konsument des knappen Süßwassers ist mit rund 70 Prozent die Landwirtschaft. Doch viele Felder werden oftmals viel zu üppig bewässert – sobald der Boden trocken ist. Ob die Pflanzen wirklich gerade Wasser brauchen, weiß der Landwirt oft nicht. Zudem ist die Bewässerungseffizienz in einigen Regionen mangelhaft: „In manchen Regionen wird nur 30 Prozent des zur Verfügung stehenden Wassers tatsächlich so weitergeleitet, dass es auch bei der Pflanze angelangt und in Wachstum umgesetzt werden kann“, erklärt Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klima-Folgenforschung.
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Die Erfindung eines Biotechnologen aus Brandenburg könnte die Bewässerung in der Landwirtschaft jetzt revolutionieren. Professor Ulrich Zimmermann ist es gelungen, eine Sonde zu entwickeln, die den Wassergehalt einer Pflanze direkt misst. „Wenn die Pflanze durstig ist, setzt sie einen Notruf aus“, erklärt Zimmermann dieses Prinzip. „Den erfassen wir mit unserem System. Und in dem Moment kann die Bewässerung angeschaltet werden.“
Die Sonde ist magnetisch und kann so leicht an jedem Blatt einer beliebigen Pflanze angebracht werden – egal ob auf Baumwollplantagen, Weizenfeldern, an Weinreben oder Obstbäumen. Selbst für ein 30 Hektar großes Feld braucht ein Landwirt nur drei Sonden. Die Anwendung ist einfach: Über einen kleinen Sender werden die Daten zu einer Kontrollstation geschickt und lassen sich dann über das Internet weltweit abrufen. Die Wasserersparnis liegt im Schnitt bei 30 Prozent.
In der von Ulrich Zimmermann gegründeten Firma ZIM Plant Technology mit Sitz in Hennigsdorf bei Berlin arbeiten inzwischen zwölf Mitarbeiter. Sie produzieren etwa 50 Sonden pro Woche. Damit sie die Stückzahlen erhöhen können, soll die Produktion automatisiert werden. Zusätzlich will Zimmermann die Daten nutzen, die sein Unternehmen bereits jetzt in Australien, Brasilien, Spanien oder Südafrika erhebt. „Wir lernen ja sehr viel. Wir kennen die Wetterverhältnisse vor Ort, wir wissen, ob der Boden sandig ist und was das für den Wasserbedarf der Pflanzen bedeutet.“ Auch durch diese Dienstleistung hofft Zimmermann, Landwirte beim Wassersparen zu unterstützen.
Und wer allein auf die Freiwilligkeit beim Umweltschutz setzt, verkennt vermutlich die Sachzwänge, denen ein Unternehmen im Wettbewerb der Marktwirtschaft und deren Auswirkungen in der Globalisierung ausgesetzt sein kann.
“Es ist naiv zu glauben, grosse Unternehmen würden sich freiwillig für die Umwelt oder die Interessen der betroffenen Menschen einsetzen. Hauptziel der Konzerne ist und bleibt die Profitmaximierung. Um Konzerne weltweit zu verantwortungsvollem Handeln zu bringen, braucht es daher international verbindliche Regeln.
Indem Regierungen hauptsächlich auf die guten Absichten der Konzerne vertrauen, werden die Rechte derjenigen, die unter Umweltverschmutzung, übernutzten Böden, gestohlenen Rohstoffen und Armut leiden vernachlässigt.”
(Miriam Behrens von Pro Natura auf der fünften „Public Eye on Davos“ Konferenz 2004)
Angenommen ein Unternehmen in Deutschland setzt bereits über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus besonders umweltfreundliche Produktionsverfahren ein, z.B. in Form einer freiwilligen und teuren Reinigung seiner Abwässer.[3]
Hätte dieses Unternehmen unerwartet hohe Umsatzeinbußen zu verzeichnen, dann stünde die Unternehmensleitung in dieser schwierigen Lage vor dem Interessenkonflikt, entweder Arbeitnehmer zu entlassen oder z.B. auf die freiwillige Reinigung der Industrieabwässer und damit auf Nachhaltigkeit zu verzichten.
Ein Jahr danach. MEHR ALS ERSCHRECKEND. Das “Atomdorf”.
Fast ein Jahr liegt der Atomunfall von Fukushima jetzt zurück. Er machte bei vielen eine feste Überzeugung zunichte: Dass der totale Kontrollverlust über ein Atomkraftwerk gar nicht möglich sei…
Als die japanische Regierung am 11. März 2011 um 19.06 Uhr den atomaren Notstand ausrief, hielt die Welt den Atem an. Das große Erdbeben und der darauf folgende Tsunami hatten in Japans Norden am Nachmittag ganze Städte ausgelöscht. [mehr]
“In Japan gibt es seit langem – vor allem in den letzten zehn, zwanzig Jahren – vielerlei Formen der Unterdrückung von Äußerungen in Bezug auf die Gefahren der Atomenergie.” In einem Exklusiv-Interview für das ZDF erhebt der ehemalige japanische Premierminister Naoto Kan ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima schwere Vorwürfe gegen die Atomindustrie seines Landes. [mehr]
Wie konnte es zur Katastrophe von Fukushima kommen? Unsere Recherchen zeigen: Es gab ein Netz aus krimineller Energie, Ignoranz und Vorteilsnahme, das die japanische Gesellschaft durchdrungen hat … [Blog]
Die Atomlobby will ihre Profite sichern – und riskiert Menschenleben.
Bald jährt sich der Jahrestag der Katastrophe. “Alles unter Kontrolle!” verbreiten offizielle Stellen. Wirklich? Die Atomlobby will ihre Profite sichern – und riskiert Menschenleben.
Für die ZDFzoom-Dokumentation “Stresstest für die Atomkraft – Fukushima und die Folgen” haben ZDF-Reporter das Atomkraftland Deutschland und auch einige Nachbarländer bereist und gefragt: Wie nachhaltig hat Fukushima die Zukunft der Kernenergie beeinflusst? Hat Fukushima nun alles verändert, hat sich in allen Bereichen der Atom-Welt etwas getan?
Business as usual
Kritisch zoomt die Dokumentation auf die Bereiche, in denen “Business as usual” herrscht, wo Geschäfte weitergehen. Geht zu denen, für die Fukushima und auch die politischen Entscheidungen in Berlin keineswegs das Ende der Atomkraft bedeuten, die immer noch an die Atomkraft glauben, sie auch nach Fukushima weiterhin für beherrschbar halten. Und schaut auf die Hoffnungsträger für mehr Sicherheit, die sich doch letztlich als mehr oder weniger machtlos erweisen.
Nach den jüngsten politischen Entscheidungen sehen sich Atomkraftgegner am Ziel, sehen sich Greenpeace und Co. als Sieger. Doch die Reporter von ZDFzoom ziehen nach ihren Recherchen, Reisen und Gesprächen eine Bilanz, die ernüchternder auf den “Atom-Ausstieg made in Germany” blicken lässt.
Die Gründe, die für einen eingeschränkten Milchkonsum sprechen sind vielfältig, wurden an anderer Stelle bereits ausführlich besprochen und sollen hier der Vollständigkeit halber nur noch einmal kurz zusammengefasst werden:
Milch ist Säuglingsnahrung und so besteht für Erwachsene – von Natur aus – weder Veranlassung noch physiologischen Bedarf, Milch zu trinken, schon gar nicht Milch einer anderen Art.
Milch macht noch lange keine starken Knochen: Milch enthält zwar Kalzium, doch gesunde Knochen brauchen weit mehr als Kalzium und so kann die Milch weder fehlende Bewegung nochchronischen Vitamin-D-Mangel (aufgrund von Sonnenlichtmangel) kompensieren. Mehr Infos dazu finden Sie im Artikel: “Starke Knochen brauchen mehr als Calcium”
Milch fördert Krebs: Milch und Milchprodukte enthalten Wachstumshormone, um (ursprünglich) für ein schnelles Wachstum des Kalbes zu sorgen. Im erwachsenen Menschen jedoch können diese Hormone das Wachstum von Krebszellen fördern. Mehr dazu im Artikel: “Kuhmilch – für die Gesundheit ungeeignet”
Moderne Milchkuh-Haltung verdirbt Appetit auf Milch: Leistungszucht, Stallhaltung, artfremdes Genfutter, Enthornung, Hormongaben, künstliche Befruchtung, Arzneimittel gegen chronische Entzündungen und die Tatsache, dass das Kalb meist unmittelbar nach der Geburt von der Mutter getrennt wird, führen zu frühzeitiger Erschöpfung der Milchkuh und folglich bereits nach wenigen Jahren zum Schlachthof.
Industrielle Verarbeitung der Milch: Nach maschineller Melkung wird die Milch gekühlt, gerührt, separiert, zentrifugiert, pasteurisiert, homogenisiert und bis zu ihrer Abfüllung unter Druck durch viele hundert Meter Rohrleitungen gepresst. Ein Lebensmittel, das ursprünglich dafür gedacht war, vom Säugling körperwarm getrunken zu werden, wird hier dermaßen verfälscht und verändert, dass nur Unwissenheit zu dem Irrglauben führen kann, Milch sei etwas Natürliches und für unsere GesundheitWertvolles.
Wenn keine Milch, was dann?
Milch aus der persönlichen Ernährung zu streichen oder ihren Anteil darin drastisch zu reduzieren, ist folglich eine – für Mensch und Kuh – wunderbare Idee. Was aber tun, wenn man so gern Joghurt aß, Kakao trank und Käse mochte?
Aus Mandeln, Nüssen (Walnüssen, Haselnüssen, Macadamianüssen etc.) und Sonnenblumenkernen lassen sich in Windeseile die verschiedensten milch- und käseartigen Gerichte zaubern. Die gesundheitlichen Wohltaten dieser ursprünglichsten Menschennahrung sind aufgrund des einzigartigen Nähr- und Vitalstoffprofils von Mandeln und Nüssen äußerst zahlreich und werden schon mit täglich geringen Mengen erzielt. So können Mandeln hervorragend bei der Diabetes-Prävention und zur gesunden Harmonisierung des Cholesterinspiegels eingesetzt werden. Sie stärken ferner nachweislich die Knochen und führen – trotz hoher Kalorienwerte und wenn sie im täglichen Speiseplan statt kohlenhydratreicher Lebensmittel verzehrt werden – zu keiner Gewichtszunahme (mehr Infos dazu finden Sie in diesem Text: “Mandeln: Nur 60 Gramm täglich schützen unsere Gesundheit”).